Das Braunkohlekraftwerk Mátra, ungarisch Matrai Erömü, ist ein bedeutender Bestandteil der ungarischen Energieversorgung. Es befindet sich in der Nähe von Visonta, am Fuße des Mátra-Gebirges. Mit einer Leistung von 936 MW ist es eines der größten Kraftwerke des Landes.

Das Kraftwerk wurde in den 1960er Jahren erbaut und hat seitdem eine wichtige Rolle bei der Stromerzeugung in Ungarn gespielt. Es nutzt Braunkohle als Brennstoff, die in der Region abgebaut wird. Dies macht das Kraftwerk zu einem wichtigen Arbeitgeber für die lokale Bevölkerung.

Allerdings steht das Braunkohlekraftwerk Mátra auch aufgrund seiner Umweltauswirkungen in der Kritik. Die Verbrennung von Braunkohle trägt zur Luftverschmutzung und zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Aus diesem Grund gibt es in Ungarn Bestrebungen, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung zu erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.